




Die E-Commerce-Branche durchläuft derzeit einen digitalen Wandel, der die Art und Weise, wie wir einkaufen, grundlegend verändert hat, indem er weltweit 2,7 Milliarden Käufer mit einem digitalen Marktplatz verbindet, der jährlich über 1,17 Billionen US-Dollar umsetzt.
Dieses grenzenlose Einzelhandelsumfeld hat jedoch auch ein beispielloses wirtschaftliches Potenzial für Kriminelle freigesetzt. Für US-Marken sind Rechtsverletzungen im E-Commerce nicht mehr nur ein rechtliches Ärgernis – sie stellen ein enormes wirtschaftliches Risiko dar, das sich unmittelbar in Umsatzverlusten und einem schwindenden Verbrauchervertrauen niederschlägt.
In unserem jüngsten Webinar hat Mike Sweeney, Vice President of Brand Protection bei Corsearch, das schiere Ausmaß des Problems verdeutlicht:
„Die Praxis der Fälschung hat einen dramatischen Wandel durchlaufen – was einst in stationären Einzelhandelsgeschäften, bei Verkäufen in Hinterhöfen, in Koffern voller billiger Fälschungen und so weiter stattfand, floriert heute im grenzenlosen, dezentralisierten Hinterland des Internets.“
Mike Sweeney – Vizepräsident für Markenschutz bei Corsearch
Ein „gigantisches Problem“ beziffern
Das Ausmaß des Problems der Online-Fälschungen genau zu erfassen, kann sich, wie Sweeney bemerkt, wie der Versuch anfühlen, „Wackelpudding an die Wand zu nageln“, da es sich bei digitalen Plattformen um bewegliche Ziele handelt.
Wenn wir uns die objektiven, veröffentlichten Daten ansehen, erhalten wir einen Eindruck von der schieren Größe der aktuellen Landschaft:
- Weltweite Reichweite: Von einer Weltbevölkerung von etwa 8,5 Milliarden Menschen nutzen mittlerweile schätzungsweise 63 % das Internet.
- Enorme Umsatzzahlen: Im Jahr 2024 beliefen sich die E-Commerce-Umsätze allein in Europa auf über 831 Milliarden Euro.
- Die Fälschungswirtschaft: Der Handel mit gefälschten Waren wird von der OECD mittlerweile auf 467 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das entspricht etwa 3 % des weltweiten Handels – eine Zahl, die, wie Sweeney betont, „dem gesamten Wirtschaftsvolumen Irlands entspricht“. Schlimmer noch : Es wird prognostiziert, dass dieser Anteil bis 2030 auf 5 % steigen wird.
„Man erkennt sofort, dass Produktfälschungen für Marken und Inhaber geistigen Eigentums ein riesiges Problem darstellen.“
Mike Sweeney – Vizepräsident für Markenschutz bei Corsearch
Die Dominanz der US-Marktplätze
Während der digitale Handel ein globales Phänomen ist – wobei China mit einem unglaublich integrierten „Super-App“-Ökosystem eine Vorreiterrolle einnimmt –, bleiben US-amerikanische Marktplätze ein Hauptziel für Kriminelle.
Die großen E-Commerce-Plattformen sind mittlerweile allgemein bekannt und verzeichnen aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und des „Flywheel-Effekts“ – bei dem niedrige Preise und eine große Auswahl immer mehr Verkäufer und Käufer anziehen – ein enormes Besucheraufkommen.
Um dies zu veranschaulichen, wies Sweeney darauf hin, dass allein im Januar 2026 eine der bekanntesten E-Commerce-Plattformen schätzungsweise 2,6 Milliarden einzelne Besucher verzeichnete. Entscheidend ist, dass rund 90 % dieses Traffics direkt von Verbrauchern aus den Vereinigten Staaten stammen.
Fälscher, die häufig von Ländern wie China aus operieren, wo die Vorschriften zum Schutz geistigen Eigentums möglicherweise weniger streng sind, erkennen diese hohen Verkehrszahlen.
Sie nutzen die Offenheit dieser globalen Plattformen aktiv aus und bringen billige, gefälschte Waren direkt in den Blickfeld der US-Verbraucher.
Die versteckten Kosten für Marken
Wenn Fälscher diese Plattformen unterwandern, ist der Schaden für die Marken enorm.
Den Verbrauchern werden rechtswidrige Produkte angeboten, was dazu führt, dass sie nach dem Kauf zutiefst verwirrt und enttäuscht sind – und manchmal sogar Gefahr laufen, mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Kontakt zu kommen.
Am besorgniserregendsten ist jedoch der direkte finanzielle Schaden. „Marken unterschätzen sehr oft, in welchem Ausmaß ihnen Umsatz entgeht“, erklärte Sweeney. Wenn ein Rechtsverletzer eine Marke auf einem Marktplatz unterbietet, verliert die Marke nicht nur eine einzelne Transaktion, sondern erleidet auch Reputationsschäden, eine Belastung ihrer internen Teams und einen direkten Verlust an Marktanteilen.
Um in der heutigen digitalen Wirtschaft bestehen zu können, müssen Marken über eine oberflächliche Beobachtung hinausgehen.
Das Ausmaß der Bedrohung zu erkennen, ist der erste Schritt; strategische, datengestützte Maßnahmen zu ergreifen, ist der zweite Schritt.
Sprechen Sie noch heute mit Corsearch, um zu erfahren, wie wir die wertvollsten Marken der Welt schützen.
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